Das Wichtigste in Kürze
- Zielgruppe: Alle, die mit unternehmerischen Ideen sozialen Wandel gestalten möchten, Studierende und Interessierte.
- Programm: Auftakt- und Abschlussveranstaltung sowie vier intensive Blocktage zur Entwicklung einer eigenen Idee.
- 2 × im Jahr: Die Social Entrepreneurship School wird im Sommer- und Wintersemester durchgeführt.
- Für Studierende der FH Münster oder der Universität Münster anrechenbar. Alle anderen erhalten eine Bescheinigung.
- Vorkenntnisse: Keine erforderlich – nur Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit und zur Teamarbeit.
Überblick
Sozialen Wandel mitgestalten!
Du willst mehr als Theorie und echten Wandel anstoßen? Die Social Entrepreneurship School (SES) gibt dir den Raum, Methoden und das Know-How dafür.
Du entwickelst in einem interdisziplinären Team eine konkrete Idee mit sozialer oder ökologischer Wirkung. Ein erfahrenes, multiprofessionelles Lehrteam begleitet dich und wird ergänzt durch Impulse von Sozialunternehmer*innen und Expert*innen aus Forschung und Praxis.
Gesellschaftliche Herausforderungen. Unternehmerische Antworten.
Klimawandel, soziale Ungleichheit, fehlende Teilhabe – die Welt wartet nicht. Immer mehr Menschen suchen nach unternehmerischen Wegen, um wirklich etwas zu verändern. Genau das ist die Idee hinter Social Entrepreneurship.
Die Social Entrepreneurship School (SES) ist ein hochschulübergreifendes Angebot in Münster. Sie bringt Social Entrepreneurship Interessierte sowie engagierte Studierende und Lehrende aus unterschiedlichen Fachrichtungen der FH Münster und der Universität Münster zusammen, um reale Probleme verantwortungsvoll und gemeinschaftlich anzugehen.
Benefits – Warum du dabei sein solltest!
- Methoden des Social Entrepreneurship
- Du lernst, wie unternehmerisches Denken auf gesellschaftliche Herausforderungen trifft und wie du damit strukturiert echte Lösungen entwickelst.
- Interdisziplinäre Teamarbeit
- Du arbeitest eng mit Menschen aus anderen Fachrichtungen zusammen und baust dabei ein Netzwerk auf, das über das Semester hinaus bleibt.
- Eigene Idee entwickeln
- Gemeinsam mit deinem Team entwickelst du ein konkretes, tragfähiges Konzept – mit echtem Fokus auf Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Wirkung.
- Werte & Haltung reflektieren
- Du fragst dich, was dir wirklich wichtig ist und was das mit gesellschaftlichem Engagement zu tun hat. Diese Reflexion ist fester Bestandteil des Formats.
- Impulse aus der Praxis
- Sozialunternehmer*innen und Expert*innen aus Forschung und Praxis bringen reale Perspektiven in den Prozess und zeigen, wie gesellschaftlicher Wandel tatsächlich funktioniert.
Ablauf
- Auftaktveranstaltung (Kick-off)
- Gemeinsamer Start: Kennenlernen, Themeneinführung, erste Teambildung & Social Impact Night
- Blocktage 1 und 2
- (Freitag und Samstag) Grundlagen des Social Entrepreneurship, erste Ideenentwicklung in Teams
- Blocktage 3 und 4
- (Freitag und Samstag) Geschäftsmodellentwicklung, Feedback-Runden und Pitch-Vorbereitung
- Abschlussveranstaltung (Pitch-Event)
- Die Teams präsentieren ihre Ideen
Termine für das Wintersemester 2026
- 17. November 2026: 15.00–20.00 Uhr
- 20. November 2026: 9.00–16.00 Uhr & 21. November 2026: 9.00–16.00 Uhr
- 27. November 2026: 9.00–16.00 Uhr & 28. November 2026: 9.00–16.00 Uhr
- 10. Dezember 2026: 15.00–20.00 Uhr
Für Lehrende
Die SES ist nicht nur ein Angebot für Studierende – sie ist auch ein Raum für Lehrende, die Lehre neu denken möchten. Fünf Prinzipien ziehen sich durch das gesamte Format:
- Studierende gestalten statt konsumieren
- Aktive Mitgestaltung statt passive Wissensvermittlung. Eigenverantwortung und Selbstwirksamkeit sind Kern des Formats.
- Begleitung statt Verwaltung
- Lehrende sind Lernbegleiter*innen, keine Wissensverwalter*innen. Freiraum für eigene Wege, auch wenn das Unsicherheit bedeutet.
- Im Wandel stabil sein
- Umgang mit Unsicherheit, Komplexität und gesellschaftlichen Zielkonflikten – das ist der Kern der Lernerfahrung. Fehler gehören dazu. Reflexion fördert Resilienz und verantwortungsvolles Handeln.
- Interdisziplinarität als Grundprinzip
- Studierende aus verschiedenen Fachbereichen und Hochschulen arbeiten gemeinsam. Die Vielfalt der Perspektiven ist die Methode und nicht nur ein Nebeneffekt. Nachhaltigkeit ist dabei Haltung und Handlungslogik, nicht Zusatzthema.
- International vernetzt, regional verwurzelt
- Internationale Partnerhochschulen (u.a. Brasilien, Kolumbien) ermöglichen einen Perspektivwechsel. Die Region Münsterland dient als Reallabor für soziale Innovation, mit dem REACH, der TAFH und lokalen Initiativen als aktive Mitgestaltende.
Was alle davon haben
Die SES hat eine bewusste Win-Win-Win-Struktur.
Studierende
Lehrende
Fachbereiche
© Ines Prinz
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